Textilpflege Hartmann
Der Reinigungs-Profi.



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Seide ist der feinste tierische Faserstoff und stammt von den Raupen bestimmter Schmetterlingsarten, die sich mit den Seidenfäden zum Verpuppen einspinnen. Die echte Seide stammt von den gezüchteten Raupen des Maulbeerspinners. Sie ist sehr fein und glatt, Gewebe daraus besitzen von Natur aus einen edlen Glanz. Die Wildseide - die wichtigste Art ist die Tussahseide - wird von den Raupen wildlebender Schmetterlinge gewonnen. Die Fasern sind wesentlich ungleichmässiger, weniger glänzend und härter im Griff.

Beide Seidenarten haben eine hohe Reissfestigkeit, eine geringe Knitterneigung, eine gute Wärmeisolation und angenehme Trageeigenschaften. Allerdings ist Seide gegen Scheuerung und Reibung sehr empfindlich. Das ist bei der Pflege, vor allem bei der Fleckentfernung, zu beachten - grundsätzlich nie reiben. Vorsicht bei Deos: sie können Farbveränderungen verursachen.

Viele Seidenartikel können nicht gewaschen werden und sind deshalb ein Fall für die Textilreinigung. Ist Handwäsche angezeigt, dann darf das Stück - ohne zu reiben - nur in warmem Wasser mit Feinwaschmittel vorsichtig durchgedrückt, gespült und sanft getrocknet werden. Auf keinen Fall auswringen!

Seide kann bei mittlerer Temperatur (zwei Punkte) gebügelt werden; ohne Druck und das Textil vorher am besten auf links gewendet.